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Tristesse in Salzburg
ausgestorbene Straßen statt lautstarke EM Gäste
Schon vor dem letzten Spieltag ist in Salzburg die EM gelaufen. Die Partie Spanien gegen Griechenland bedeutungslos werden die Tickets für die Hälfte des ursprünglichen Preises verramscht. Journalisten geben die für gewöhnlich heiß begehrten Akkreditierungen fürs Stadion zurück, fast alle Griechen haben Ihre Hotelbuchungen storniert. Nur einige wenige Spanier tummeln sich in den Straßen und erinnern an das internationale Großereignis. Doch selbst die temperamentvollen Südeuropäer bleiben seltsam ruhig und laufen orientierungssuchend durch die leeren und verregneten Straßen. Ihre Anwesenheit scheint mehr Pflichterfüllung denn Euphorie.

Das Fanmobil flieht aus Salzburg und macht sich auf den Weg nach Innsbruck. Hier werden die Schweden wieder Ihren Marsch ins Stadion und der Public-Viewing-Skisprungschanze Berg Isel antreten um Ihre Mannschaft beim entscheidenden Spiel gegen Russland auf dem Weg ins Viertelfinale lautstark zu unterstützen. Und bei einem Sieg der Schweden wird in ganz Innsbruck der EM-Hit „Oh-oh-oh-oh-oh-oh“ nach dem Lied „Seven nation army“ der White Stripes erklingen.
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